Hier kommt der Impuls für Tag 1 beim #frapalymo. Inspiriert habe ich mich dabei von der twitterwelt und zwar von @fliegergedanke ! Die Tweets sind großartig, deshalb ist das auch ein guter Auftakt für den #frapalymo.Vielen Dank für alle Tweets und wunderbare Gedanken, @fliegergedanke.
Noch zwei Tage, dann #frapalymo
Viele aus der Schreibwelt schauen auf den Start des NaNoWriMo - ich schaue auf den Beginn des ersten #frapalymo - frau paulchens lyrik monat. Damit es etwas einfacher für euch auch zum mitmachen wird, werde ich das Thema für den Tag am Abend vorher hier im Blog posten und zusätzlich twittern (über @FrauPaulchen).
fünf vor sieben sechs
fünf vor sieben sechs
horche der stille nach
fünf vor sieben sechs
stunden schlaf zeit
mein zeit mein mein
tag noch in der zukunft
liegt die nacht auf laken
spüre ich ihre frische im
kopf rauschen gedanken
los die impulse spachteln
ideen auf ein blatt
papier raum mit t
horche die stille der stille stille nach
der blick weit
der blick weit
hoch oben der blick weit
gen süden die gedanken fliegen
zugvögel zu dir reist
meine liebe auf federn gebettet
der schmerz so weit so
weit weg der alltag sitzt
fest in unseren gliedern
frage ich dich was ist es was
um flügel zu strecken federn
zu putzen sich auf zu machen
zu dir zu dir
was
wenn der blick hoch oben weit
gen süden gerichtet
frage ich mich
macht mit beim #frapalymo
in anlehnung an den nanowrimo - den national novel writing month - rufe ich den ersten frapalymo aus: frau paulchens lyrik monat. leider werde ich nach zwei jahren erfolgreicher teilnahme beim nanowrimo dieses jahr nicht mitmachen. weil? weil mein schwerpunkt derzeit auf lyrik statt auf prosa liegt. ich könnte also schon. will aber nicht. und damit ich trotzdem im tristen monat november etwas habe, das meinen tag, mein leben, mich erhellt, initiiere ich den frapalymo.
rückschau
rückschau
im gedanken
gut versteckt
an einen tag
hell die erinnerung
ein kuss mein
mund dich schmeckte
nach einer hoffnung
vollen zukunft
am abend
schon verblasst
du warst
ein liebesgedicht
Das Monatsgedicht im Oktober sollte ein Liebesgedicht sein. Hach, die Liebe, die Liebe. Die Entscheidung ist nun gefallen und gewonnen hat Klaus Roth mit seinem Beitrag "das schweigen". Herzlichen Glückwunsch! Mein eingereichtes Liebesgedicht will ich euch nicht vorenthalten. Auch wenn es die Jury nicht überzeugt hat, mir gefällt's. Bitte sehr:
licht das die schatten vergisst
zauber frau mondin schaut mit großen augen auf die welt herab im sumpf der eitelkeiten versessen vergessen die liebe im abfluss wasserhahn aufgedreht nochmals nachgespült und mit essigreiniger desinfiziert suchen wir reinheit und finden dabei doch die welt als moloch wieder denn das ungesehene ist nicht das nicht existente wir tragen alle altlasten mit uns und währenddessen blickt frau mondin aus einem idyll auf das saubere dieser stadt das im verborgenen stinkt und modert doch sie sie sieht die welt nur an der oberfläche und genau darin liegt der zauber ihrer macht unser sehnen streben und
nebel
nebel
in tröpfchen so dass die luft
ein glitzermeer vaporisiert die
welt das gemüt umhüllt
weiße nebelschwadentücher
hängen morgens an der
wäscheleine
bis zum verlust
zeit raum zum bis
die sinne sich zieht sich
der nebel in ecken
bis zu der stunde
erst ab
stand der morgen
distanziert präzisiert
sich die sicht licht
leben gewinnt klarheit
aus der entfernung
ist alles
troy davis died
troy davis died
nacht blaue wasser
greift mit hand
das herz bald bin ich
leben parallel lächelt
weiß der papst stirbt
schwarz ein mann
in der nacht
bald bin ich
nacht stille wasser